Potsdam plant Verpackungssteuer für mehr Sauberkeit

20. Februar 2026

Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Potsdam: Neue Verpackungssteuer für Sauberkeit

() – Die Landeshauptstadt Potsdam will eine Verpackungssteuer einführen, um die Sauberkeit im öffentlichen Raum zu verbessern und Einwegverpackungen zu reduzieren. Das teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit.

Eine entsprechende Beschlussvorlage soll am 4. März in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden, die Satzung könnte dann zum 1. Juli in Kraft treten.

Die Steuer richtet sich an Endverkäufer von Speisen und Getränken, insbesondere bei „to go“-Angeboten.

Für Einwegverpackungen wie Becher oder Teller ist ein Steuersatz von 0,50 Euro je Stück vorgesehen, für Einwegbesteck 0,20 Euro. Betriebe, die konsequent auf Mehrweg setzen oder Einweg ganz vermeiden, würden keine Steuer zahlen, ebenso fallen Verpackungen mit gesetzlichem Pfand nicht darunter.

Bei der Ausgestaltung orientierte sich Potsdam an anderen Städten wie Tübingen, Konstanz und Freiburg.

Verschiedene Wirtschafts- und Verbraucherverbände waren in die Erarbeitung einbezogen worden. Kämmerer Burkhard Exner sieht in der Steuer einen „wichtigen Schritt für mehr Sauberkeit und Nachhaltigkeit“, der Anreize für Mehrweg setze.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Müll (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Potsdam plant Einführung einer Verpackungssteuer zur Verbesserung der Sauberkeit und Reduktion von Einwegverpackungen.
  • Beschlussvorlage wird am 4. März in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, Satzung könnte zum 1. Juli in Kraft treten.
  • Steuer von 0,50 Euro je Einwegverpackung und 0,20 Euro je Einwegbesteck, Betriebe mit Mehrwegverpackungen zahlen keine Steuer.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Endverkäufer von Speisen und Getränken, insbesondere „to go“-Angebote
  • Zeitraum: Steuer soll am 1. Juli in Kraft treten
  • Steuersätze: 0,50 Euro je Einwegverpackung (Becher, Teller), 0,20 Euro je Einwegbesteck

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Einführung einer Verpackungssteuer zur Verbesserung der Sauberkeit im öffentlichen Raum
  • Ziel der Reduzierung von Einwegverpackungen, insbesondere bei "to go"-Angeboten
  • Orientierung an ähnlichen Maßnahmen in anderen Städten wie Tübingen, Konstanz und Freiburg

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einführung einer Verpackungssteuer in Potsdam zur Verbesserung der Sauberkeit und Reduzierung von Einwegverpackungen
  • Beschlussvorlage wird am 4. März in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht
  • Steuersätze: 0,50 Euro für Einwegverpackungen, 0,20 Euro für Einwegbesteck; keine Steuer für Mehrweg oder pfandpflichtige Verpackungen

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