Geheimdienst fürchtet Anschläge durch pro-iranische Terrorgruppe
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheitspolitik: Gefahren durch pro-iranische Gruppierungen in Europa
Berlin () – Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) befürchtet bei der pro-iranischen Gruppe Hayi eine neue Eskalationsstufe in Europa. „Neu ist die Warnung Hayis, sich nunmehr nicht mehr nur auf `einfache` Angriffe zu beschränken, sondern langfristig auch gefährlichere Tatmittel einzubeziehen“, erklärte die Behörde auf Anfrage des „Handelsblatts“ (Dienstagausgabe).
Gemeint ist ein möglicher Übergang von Brandstiftungen zu Anschlägen mit Sprengstoff oder Waffen. Hintergrund sind mehrere Anschläge auf jüdische und US-amerikanische Einrichtungen in europäischen Ländern seit dem 9. März, darunter auch in Deutschland. Zu den Angriffen, insbesondere Brandanschläge, habe sich die Gruppierung „Harakat Ashab al-Yamin al-Islamiya“ (Hayi) mittels Videos bekannt, so der Verfassungsschutz.
Die Taten erfolgten demnach „jeweils in den Nacht- oder frühen Morgenstunden und verliefen bislang ohne Personenschäden“. Es seien „vor allem Einrichtungen in den Benelux-Staaten und Großbritannien angegriffen“ worden. Der Verfassungsschutz vermutet hinter der Gruppierung ein irakisch-schiitisches Netzwerk. „Die Organisation nutzt unterschiedliche Kanäle aus dem schiitisch-extremistischen und pro-iranischen Bereich in verschiedenen sozialen Medien, um über ihre Aktivitäten zu berichten“, erklärte die Behörde. Hayi benenne „zudem neuerdings klar ihre politische Motivation hinter den Taten und drohe offen israelischen Einrichtungen sowie den sogenannten `Feinden des Islams` in Europa“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiabsperrung (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- BfV warnt vor möglicher Eskalation der pro-iranischen Gruppe Hayi in Europa.
- Hayi plant langfristig gefährlichere Angriffe über einfache Brandstiftungen hinaus.
- Angriffe auf jüdische und US-amerikanische Einrichtungen seit dem 9. März, vor allem in Benelux-Staaten und Großbritannien.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe: Pro-iranische Gruppe Hayi
- Regionen: Benelux-Staaten, Großbritannien, Deutschland
- Zeitrahmen: Angriffe seit dem 9. März, drohende langfristige Eskalation
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Befürchtung einer neuen Eskalationsstufe durch die pro-iranische Gruppe Hayi.
- Übergang von Brandstiftungen zu gefährlicheren Anschlägen mit Sprengstoff oder Waffen.
- Mehrere Anschläge auf jüdische und US-amerikanische Einrichtungen in Europa seit dem 9. März, einschließlich in Deutschland.
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Beobachtung der pro-iranischen Gruppe Hayi durch das Bundesamt für Verfassungsschutz
- Warnung vor möglichen gefährlicheren Anschlägen in Europa, einschließlich dem Einsatz von Sprengstoff oder Waffen
- Analyse der Angriffsmuster und Veröffentlichung von Informationen über die Gruppierung in sozialen Medien
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