Linke kritisiert Einbruch bei Wohnungsfertigstellungen

22. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Wohnungspolitik in Berlin: Mangel an Wohnraum

() – Die Linke hat die geringe Zahl von fertiggestellten Wohnungen im vergangenen Jahr als „beschämend“ bezeichnet.

Die angekündigten Schritte von Bauministerin Verena Hubertz gingen nicht weit genug, sagte die wohnungspolitische Sprecherin der Linken, Caren Lay, der „Rheinischen Post“. Es brauche dringend ein Investitionsprogramm für sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau.

Der Bau von sozialen, kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungen müsse Priorität bekommen. Außerdem solle der Bund endlich selbst in relevantem Ausmaß bezahlbare Wohnungen bauen. Die von der Bundesregierung versprochenen Zuschüsse für gemeinnützige Wohnungen müssten endlich kommen, so Lay.

Lay kritisierte, es fehlten mindestens 1,4 Millionen Wohnungen in – allen voran fehle bezahlbarer Wohnraum. Der angespannte Wohnungsmarkt werde immer mehr zur „gesellschaftlichen Zerreißprobe“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bauarbeiter auf einer Baustelle (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Bauinteressierte, Mieter, sozial Schwache
  • Regionen: Deutschland
  • Zahlen: Fehlende 1,4 Millionen Wohnungen, Fokus auf sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • geringe Zahl fertiggestellter Wohnungen im letzten Jahr
  • mangelnde Fortschritte bei angekündigten Maßnahmen der Bauministerin
  • dringender Bedarf an jedem Investitionsprogramm für sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Investitionsprogramm für sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau notwendig
  • Priorität auf Bau von sozialen, kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungen
  • Einführung von Zuschüssen für gemeinnützige Wohnungen durch die Bundesregierung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH