Panters Kandidatur für OB in Leipzig sorgt für Kritik
Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik in Sachsen: OB-Wahl in Leipzig
Leipzig () – Die Nominierung von Dirk Panter als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl in Leipzig hat in der sächsischen Politik für Aufsehen gesorgt. Ralf Böhme, wirtschaftspolitischer Sprecher der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag, äußerte sich kritisch zu dieser Entscheidung und sieht darin eine Vernachlässigung der wirtschaftlichen Belange in Sachsen.
Er betont, dass die Personaldecke der sächsischen SPD dürftig sei und die Kandidatur wenig überraschend komme.
Böhme weist darauf hin, dass die Nominierung Panters den Stellenwert der Wirtschaft in der Politik der sächsischen Minderheitsregierung weiter verringern könnte. Er kritisiert, dass Ministerpräsident Kretschmer und seine Vorgänger das für die Zukunft Sachsens entscheidende Ressort seit Jahren kampflos der SPD überlassen haben.
Diese Entwicklung habe bereits zu abwandernden Unternehmen und einer drohenden Deindustrialisierung geführt.
„Michael Kretschmer steht in der Pflicht, die absehbare Vernachlässigung der Wirtschaft und Industrie in Sachsen während des Leipziger OB-Wahlkampfs zu verhindern – gegebenenfalls mit einer Neubesetzung“, so Böhme. Die BSW-Fraktion fordert eine stärkere Berücksichtigung wirtschaftlicher Themen in der politischen Agenda, um die Herausforderungen, wie die hohen Energiepreise und die überbordende Regulierung, anzugehen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dirk Panter (Archiv) |
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