Lebenslange Haft für ehemaligen IS-Kämpfer nach Messeranschlag in Bielefeld
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Gesellschaft: Lebenslange Haft wegen Terroranschlags in Bielefeld
Bielefeld () – Ein 36-jähriger syrischer Staatsangehöriger ist vom Oberlandesgericht Düsseldorf wegen versuchten Mordes in vier Fällen sowie wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das teilte das Gericht am Montag mit.
Der Angeklagte hatte am 18. Mai 2025 vor einer Bar in Bielefeld einen Anschlag auf Gäste verübt, wobei er mehrere Personen schwer verletzte.
Der Senat stellte die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete die Sicherungsverwahrung an. Der Angeklagte war zwischen 2015 und 2016 aktiv für den „Islamischen Staat“ in Syrien tätig und hatte sich ideologisch stark mit der Organisation identifiziert.
Nach seiner Flucht in die Türkei und später nach Deutschland radikalisierte er sich erneut und plante den Anschlag, um möglichst viele „Ungläubige“ zu töten.
Die Geschädigten haben im Adhäsionsverfahren Schmerzensgeldansprüche geltend gemacht, die der Senat in Höhe von jeweils 70.000 Euro zusprach. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, der Angeklagte sowie der Generalbundesanwalt können innerhalb einer Woche Revision einlegen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Justicia (Archiv) |
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- Region: Bielefeld, Deutschland
- Zeitrahmen: Anschlag am 18. Mai 2025, Urteil noch nicht rechtskräftig, Frist für Revision: eine Woche
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