Justiz in NRW stellt auf elektronische Akte um
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Digitalisierung der Justiz in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Die nordrhein-westfälische Justiz hat zum Jahresbeginn die elektronische Akte an allen Gerichten und Staatsanwaltschaften des Landes eingeführt. Das teilte das Justizministerium in Düsseldorf am Montag mit.
Damit sei der gesetzlich vorgegebene Meilenstein der Digitalisierung fristgerecht erreicht worden.
Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) sagte, mit der E-Akte würden Gerichtsverfahren schneller und effizienter, wovon alle Bürger profitierten. Zudem entwickle sich die Justiz zu einem modernen Arbeitgeber, da mobiles Arbeiten und mehr Flexibilität die Beschäftigten entlasteten.
Die Umstellung sei einer der größten Umbrüche in der Geschichte der Justiz gewesen, der vor allem dem Engagement der Mitarbeiter zu verdanken sei.
Die Pilotierung hatte bereits 2016 am Landgericht Bochum begonnen. Seitdem wurden nach Angaben des Ministeriums rund 10,7 Millionen elektronische Akten mit etwa 800 Millionen Schriftstücken angelegt.
Die Landespolizei habe zudem bereits eine Million Ermittlungsvorgänge elektronisch übermittelt. Täglich werden über den elektronischen Rechtsverkehr in allen Bereichen circa 235.000 Sendungen verschickt oder empfangen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Aktenordner in einer Verwaltung (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Einführung der elektronischen Akte an allen Gerichten und Staatsanwaltschaften in Nordrhein-Westfalen zum Jahresbeginn
- Rund 10,7 Millionen elektronische Akten mit etwa 800 Millionen Schriftstücken seit 2016 angelegt
- Tägliche Übermittlung von circa 235.000 Sendungen über den elektronischen Rechtsverkehr
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene: alle Gerichte und Staatsanwaltschaften in Nordrhein-Westfalen
- Zeitraum: Einführung zum Jahresbeginn 2023
- Zahlen: rund 10,7 Millionen elektronische Akten, 800 Millionen Schriftstücke, 1 Million elektronisch übermittelte Ermittlungsvorgänge, täglich 235.000 Sendungen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Einführung der elektronischen Akte zum Jahresbeginn 2023
- Ziel der Digitalisierung: schnellere und effizientere Gerichtsverfahren
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Einführung der elektronischen Akte an allen Gerichten und Staatsanwaltschaften
- Digitalisierung der Justiz fristgerecht umgesetzt
- Förderung von mobilem Arbeiten und Flexibilität für Mitarbeiter
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