Linke kritisiert Unterbringungslage für Geflüchtete in Hamburg
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Gesellschaft: Geflüchtetenunterbringung in Hamburg
Hamburg () – Die Hamburger Linksfraktion wirft dem rot-grünen Senat vor, durch den Abbau von Unterkunftsplätzen die Lage für Geflüchtete zu verschärfen. Der Senat sei ab Mitte des Jahres darauf angewiesen, dass Standorte verlängert werden, ob die Unterbringung im Laufe des Jahres 2026 noch gewährleistet werden könne, sei jedoch ungewiss, sagte die fluchtpolitische Sprecherin Carola Ensslen.
Konkret kritisiert die Linke, dass der Erstaufnahmestandort Schmiedekoppel 30 geschlossen werde und unklar sei, ob und wann ein Ersatz entstehe. Zudem würden kaum neue Plätze geschaffen, die Inbetriebnahme des Standorts Puckaffer habe sich auf 2027 verschoben.
Ein erheblicher Sanierungsstau führe zu vorübergehendem Platzabbau, und das Instrument der Sicherstellung von Grundstücken werde nicht genutzt.
Ensslen sagte, der Senat handle „absolut plan- und verantwortungslos“. Schon jetzt müssten Schutzsuchende im Ankunftszentrum warten, die Unterkünfte seien in sehr schlechtem Zustand.
„Für mich sieht es so aus, als würde der Senat auf einen Rückgang des Zuzugs durch die Asylreformen spekulieren. Das ist zynisch und geht auch auf Kosten derer, die bereits hier sind“, so die Politikerin.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Asylbewerberunterkunft (Archiv) |
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- Abbau von Unterkunftsplätzen für Geflüchtete in Hamburg.
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Abbau von Unterkunftsplätzen für Geflüchtete in Hamburg
- Schließung des Erstaufnahmestandorts Schmiedekoppel 30
- Verzögerung der Inbetriebnahme des Standorts Puckaffer auf 2027
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